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Ikea-Chef erklärt Konkurrenz den Küchen-Krieg - Wirtschaft - Bild.de
Ikea-Chef erklärt Konkurrenz den Küchen-Krieg
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Möbel-Riese auf Wachstums-Kurs Ikea-Chef erklärt Konkurrenz den Küchen-Krieg

05.02.2010 - 13:33 UHR

Die Welt ächzt noch immer unter der Finanzkrise – nicht so Ikea. Der weltgrößte Möbelkonzern hat in diesen schweren Zeiten seinen Umsatz noch gesteigert: um sieben bis acht Prozent im Vergleich zu 2008.

Ikea-Chef Mikael Ohlsson

Ikea-Chef Mikael Ohlsson

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Vom kleinen Versandhändler zum weltgrößten Möbelkonzern: 1943 gründete der damals 17-jährige Schwede Ingvar Kamprad Ikea, verkaufte zunächst Haushaltswaren wie Tischdecken und Streichhölzer. Der Name setzt sich aus den Initialen des Gründers sowie den Anfangsbuchstaben des elterlichen Bauernhofs (Elmtaryd) und seiner Pfarrgemeinde (Agunnaryd) zusammen.

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Selbstbewusst sagt Ikea-Chef Mikael Ohlsson (52): „In gewisser Weise mögen wir Abschwungphasen, weil Ikea dann am besten ist.“

Angaben zum Gewinn macht das Unternehmen aus Schweden traditionell nicht.

Der Möbel-König kündigt für Deutschland weiteres Wachstum an – und erklärt der Konkurrenz den Küchen-Krieg!

Ohlsson: „Heute stammt in Schweden jede dritte verkaufte Küche von Ikea, in Norwegen ist es jede zweite. In Deutschland sind es nur etwa fünf Prozent. In Frankreich haben wir 20 Prozent des Küchenmarktes. Vermutlich haben wir noch nicht hinreichend klargemacht, welche außerordentliche Qualität man für diesen Preis bekommt. Es ist verrückt, wenn Küchen 20 000 bis 30 000 Euro kosten, und bei Ikea gibt es für 5000 Euro eine genauso funktionale Küche.“

Insgesamt gibt es 303 Ikea-Einrichtungshäuser in 37 Ländern. 268 Häuser werden vom Konzern selbst, der Rest von Lizenznehmern betrieben. Rund 15 Neueröffnungen gibt's pro Jahr. Der Konzern beschäftigt nach eigenen Angaben rund 123 000 Menschen. Im vergangenen Geschäftsjahr 2008/09 setzte Ikea 21,5 Milliarden Euro um.

Im Vordergrund des Wachstumskurses stünden aber Investitionen in bestehende Niederlassungen, die weitere Entwicklung bereits existierender Absatzmärkte und erst an dritter Stelle die Erschließung neuer Märkte – darunter in Kroatien, Serbien, Slowenien und Südkorea.

„Unsere Philosophie ist, zunächst das zu erhalten, was wir haben. Derzeit investieren wir viel in die vorhandenen Warenhäuser. Sie sollen besser genutzt werden, sollen servicefreundlicher werden und weniger Energie verbrauchen“, so Ohlsson.

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Foto: picture-alliance/ dpa, Ikea.com, Ronald Sawatzki, Andreas Costanzo, IKEA, AP
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